Pressemeldung Nr. 19 vom

Eindämmung des Jakobskreuzkrauts Hans-Joachim Janßen: Lokale Lösungsmöglichkeiten gefragt

Darum geht´s

Heute (02.02.2017) stand der FDP-Antrag „Strategie zur Regulierung von Kreuzkrautarten jetzt entwickeln“ (Drucksacke 17/6687) auf der Tagesordnung des Agrarausschusses im niedersächsischen Landtag. In dem Antrag wird ein flächendeckendes Monitoring über die Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes gefordert. Das Jakobskreuzkraut ist eine invasive heimische Art, die als besonders giftig, u.a. auch für Weidetiere gilt.

Das sagen die Grünen

Hans-Joachim Janßen, landwirtschaftspolitischer Sprecher

„Der Landesregierung ist das Problem der Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes und des damit verbundenen Risikos für Weidetierhalter vollkommen bewusst. Um Kommunen und Tierhaltern eine Hilfestellung im Umgang mit dem Jakobskreuzkraut zu geben, hat das Land den Leitfaden ´Maßnahmen zur Eindämmung des Vorkommens von Jakobs-Greiskraut in Niedersachsen´ herausgegeben.“

„Die Landesregierung hat im Rahmen ihres Handlungsspielraums auf das Problem reagiert. Für eine wirksame und gezielte Eindämmung müssen jedoch lokale Lösungsmöglichkeiten gefunden werden, für die der Leitfaden des Landwirtschaftsministeriums eine gute Orientierung bietet.“

Zum Hintergrund

Das Jakobskreuzkraut ist eine heimische, invasive Art, die sich in den vergangenen Jahren in Niedersachsen und deutschlandweit zunehmend ausgebreitet hat. Sie enthält Wirkstoffe, die sich im Organismus von Tieren, wie Pferden, Rindern, Schafen zu giftigen Verbindungen abbauen. Auf landwirtschaftlichen Flächen ist das Jakobskreuzkraut daher unerwünscht.

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